Im Jahr 1949, in den Notzeiten nach dem 2. Weltkrieg, haben sich Mitglieder der damaligen Liberal-Demokratischen Partei in Berlin zusammen gefunden, um gemeinsam etwas gegen die Linderung der größten Not zu tun. 1951 gründeten sie die Freie Demokratische Wohlfahrt e.V. (FDW).  Das damals formulierte Motto „Hilfe für Jedermann“ prägt bis heute das Handeln des Vereins und seiner Mitglieder.

Die FDW verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Wohlfahrtszwecke durch ehrenamtliche und professionelle Sozialarbeit. In allen Jahren ihrer Existenz hat sie sich um die Bedürfnisse der Menschen in unserer Stadt gekümmert, die auf die Hilfe der Gesellschaft angewiesen sind. Dabei besteht auch der Anspruch, soziale Probleme und Schieflagen möglichst frühzeitig wahrzunehmen, um Politik und Verwaltung für die Interessen der Betroffenen zu sensibilisieren.

Die FDW arbeitet nach den Grundsätzen sozialer Verantwortung und humanitärer Hilfsbereitschaft und ist konfessionell und parteipolitisch ungebunden. Im Mittelpunkt aller Hilfe und allen Handelns steht die Menschenwürde. Aufgrund liberaler Grundanschauung, versucht die FDW „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu geben. Die gesellschaftliche Teilhabe der von der FDW betreuten und unterstützten Menschen soll möglichst nachhaltig gesichert werden.

Neben den vielfältigen Angeboten, die die FDW ihren Mitgliedern und anderen Interessenten bietet, hat sie sich zu einem kompetenten Dienstleister im Sozialbereich entwickelt, der Verantwortung für die Menschen dieser Stadt übernehmen will. In Pankow betreibt die FDW eine Beschäftigungstagesstätte sowie ein Betreutes Einzelwohnen für chronisch suchtkranke Menschen. Mit unserer Schlafsack-Patenschaftsaktion leisten wir unseren Beitrag zur Obdachlosenarbeit. Daneben bieten die Bezirksverbände umfangreiche Angebote.

Die Freie Demokratische Wohlfahrt ist seit 1954 Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband.

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