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Freie Demokratische Wohlfahrt e.V.
Beschäftigungstagesstätte für suchtkranke Menschen

Über uns

Die Beschäftigungstagesstätte "Trocken-Raum" arbeitet seit April 1993 in der Trägerschaft der Freien Demokratischen Wohlfahrt e.V. (FDW). Die Tagesstätte gehört zu den komplementären Einrichtungen im ambulanten Bereich für chronisch alkoholkranke Menschen in Prenzlauer Berg bzw. dem Großbezirk Pankow. Die Beantragung der Maßnahme erfolgt über Eingliederungshilfe nach §§ 53/54 SGB XII.

Die Tagesstätte richtet ihr Betreuungsangebot an chronisch alkoholkranke Menschen, die zwar eigene Wohnungen haben, jedoch nicht oder nur mit fremder Hilfe in der Lage sind, die Belange des täglichen Lebens zu bewältigen.

Zunächst steht die Begrenzung und möglichst weitgehende Rückbildung von Folge- und Begleitschäden der Alkoholkrankheit im Vordergrund der Bemühungen. Ein alltagsähnliches, aber beschützendes tagesstrukturierendes Angebot ist mit dem Ziel verbunden, eine möglichst eigenständige Lebensführung zu erreichen. Hierbei wird gezielt auf vorhandene Fähigkeiten unserer Besucher zurückgegriffen. Im Sinne der "Hilfe zur Selbsthilfe" werden den Besuchern keine Arbeiten abgenommen, sondern Unterstützung zu so viel Eigenverantwortung wie individuell möglich gegeben. Das Ziel der Wiedereingliederung in die
Gesellschaft, gegebenenfalls in das Arbeitsleben, kann schrittweise in einem dem Tagesstättenbesucher angepassten Tempo unterstützt werden.

Die Bewältigung alltäglicher Belastungssituationen ohne Alkohol, die Gewöhnung an einen vorgegebenen Tagesablauf und das Wiedererlangen und Trainieren täglicher Lebensaufgaben sind wichtige Betreuungsziele. Konstruktive Rückfallbearbeitung zur Verlängerung der abstinenten Phasen gehört ebenso zum Betreuungsangebot der Tagesstätte.

Eine starke Motivationsarbeit zu den individuell unterschiedlichen Entwicklungsaufgaben steht im Zentrum des Betreuungsangebotes und wird unter anderem erreicht durch die empathische und wertschätzende Haltung der Mitarbeiter.

 

Unter den nachfolgenden Menüpunkten erfahren Sie mehr über unserer Arbeit:

Leitbild

Die Tagesstätte "Trocken- Raum" besteht seit 1993 und arbeitet unter der Trägerschaft der Freien Demokratischen Wohlfahrt e.V. Wir sind eine tagesstrukturierende Einrichtung für suchtkranke Menschen im sozialen Brennpunkt Prenzlauer Berg. Die Gründung geht auf eine Bedarfsanalyse der kommunalen Suchtberatungsstelle zurück. Unsere Tagesstättenplätze sind Teil des Psychiatrieentwicklungsplans (PEP)/ Bereich Enthospitalisierung für P`berg (bzw. Großbezirk Pankow). Das Angebot unserer Tagesstätte in Form eines Wochenplanes ist vorrangig für chronisch alkoholkranke Menschen bestimmt. Wir arbeiten in suchtmittelfreier Atmosphäre und in Übereinstimmung mit den individuellen Zielen unserer Klienten auch suchtmittelbegleitend. Das allgemeine Ziel unserer Arbeit ist mit der Haltung "Hilfe zur Selbsthilfe" treffend beschrieben. Unsere langjährigen Erfahrungen in der Suchtarbeit fließen stets mit in die Gestaltung des Alltags ein. Die gesellschaftlichen Gegebenheiten unterliegen einer ständigen Veränderung. Wir wollen das Angebot der Wiedereingliederungshilfe (Tagesstätte) für die suchtkranken Menschen im Bezirk langfristig erhalten. Wir sind ebenso offen für weitere Möglichkeiten, unser Angebot gegebenenfalls zu differenzieren bzw. zu erweitern.

1. Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen die Ziele unserer Klienten.
Unsere Arbeit ist auf die Stabilisierung des Wohlbefindens unserer Besucher ausgerichtet. Wir regen den Klienten an, die notwendigen Schritte zur Erreichung der individuellen Ziele selbst herauszufinden. Wir sehen unsere Rolle als die des Begleiters und Unterstützers. In dem täglich praktizierten prozess- und ressourcenorientierten Ansatz nimmt die Motivationsarbeit einen zentralen Stellenwert ein.
Besonders wichtig ist uns im Alltag die Haltung der unbedingten Wertschätzung der Klienten. Wir betrachten dies als einen Prozess, den wir ständig reflektieren. Unsere Klienten sind eigenständige Persönlichkeiten mit dem individuellen Hintergrund des jahre- (jahrzehnte-) langen Versuchs, durch das Suchtmittel Probleme und Konflikte zu bewältigen. Über die Unterstützung der Eigenverantwortlichkeit der Klienten fördern wir eine aktive Haltung im Sinne von "mein Leben wieder in die Hand nehmen". Nach unserer Überzeugung ist dabei die Abstinenz vom Suchtmittel ein entscheidender Schritt. Wir fördern die Abstinenzmotivation unserer Klienten, sie ist jedoch nicht Voraussetzung für unsere akzeptierende Herangehensweise. Rückfälle bergen unserer Ansicht nach die Chance der tieferen Auseinandersetzung mit sich selbst und können somit subjektive Entscheidungsprozesse auslösen.

2. Wir pflegen eine gute Zusammenarbeit mit dem Träger.
Der Verein bietet den angestellten MitarbeiterInnen das Dach, unter dem sie in größtmöglicher Entscheidungsfreiheit und Eigenverantwortung ihre Vorstellungen von fachlich fundierter, innovativer und dem Wohl der Besucher verpflichteter Suchthilfe verwirklichen können.

3. Wir alle sind für die Zukunftssicherung unserer Tagesstätte verantwortlich.
Dazu gehören für uns u.a. folgende Bereiche:

  • Wirtschaftlichkeit (siehe Punkt 4.)
  • Fortbildung der MitarbeiterInnen
    Alle Mitarbeiter haben in Absprache mit dem Vorstand die Möglichkeit, regelmäßig an qualitativ hochwertigen Fortbildungen teilzunehmen. Inhalte können neben Schwerpunkten der Suchtarbeit ebenso berufsübergreifender Art sein.
  • Öffentlichkeitsarbeit
    Jeder Kontakt außerhalb der Tagesstätte repräsentiert unsere Einrichtung. Wir sind um gute Kontakte bemüht, indem wir uns z.B. regelmäßig in Krankenhäusern vorstellen, Basare veranstalten etc.
  • Qualitätssicherung
    Wir wollen die hohe Qualität unserer Suchtarbeit sichern. Grundlage der Qualitätsarbeit ist die Zertifizierung nach PQ Sys plus. Wir reflektieren und verbessern die Qualität unserer Arbeit in einem kontinuierlichen Prozess, um immer wieder eine optimale Form für den Umgang mit den komplexen Problemen unseres Berufsalltags zu finden.
  • Kooperation/ Vernetzung
    Im Interesse unserer Besucher gehört zur ganzheitlichen Sichtweise auf die Schwierigkeiten der Klienten auch die Kooperation mit den Schnittstellen der Suchthilfe des Bezirkes. Wir fördern die Vernetzung und sind in Gremien des Bezirkes aktiv. Wir sind Teil der regionalen Pflichtversorgung "Sucht" im Bezirk und unterliegen der bezirklichen Steuerung (Steuerungsgremium). Wir sind offen für Anregungen und suchen den Austausch mit anderen Trägern/ Institutionen, um unsere Fachlichkeit weiter zu verbessern.

4. Die Tagesstätte arbeitet mit dem Ziel der Wirtschaftlichkeit.
Um unsere Vorstellungen umsetzen und die Ziele der Arbeit erreichen zu können muss der Verein vor dem Hintergrund sich wandelnder gesellschaftlicher Bedingungen wirtschaftlich handeln. Wir legen großen Wert auf Kostenbewusstsein in allen Bereichen.

5. Im Team hat jede/r Mitarbeiter/in seinen/ ihren Platz.
Eine gute Zusammenarbeit und das Gefühl der Teamzugehörigkeit sind uns in der täglichen Arbeit sehr wichtig. Wir arbeiten daran, die unterschiedlichen Wissensstände für die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu nutzen. Wir pflegen einen Kommunikationsstil, der von gegenseitiger Achtung und Kooperation geprägt ist. Entscheidungen werden konsensorientiert gefällt. Wir sind uns der direkten Wirkung zufriedener MitarbeiterInnen auf die Atmosphäre in der Tagesstätte bewusst.

Konzept

1. Art der Leistung
Die Tagesstätte gehört seit 1993 zu den komplementären Einrichtungen im ambulanten Bereich für chronisch suchtkranke Menschen im Prenzlauer Berg. Vorrangig betreut werden KlientInnen mit dem Schwerpunkt Abhängigkeitserkrankung (Alkohol) aus diesem Bezirk bzw. dem Großbezirk Pankow.
Die Finanzierung erfolgt auf der Grundlage der Entgeltvereinbarung (§ 75 SGB XII) zwischen der FDW e.V. für die Tagesstätte und dem Land Berlin/Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales. Die Bezahlung resultiert aus der jeweiligen Hilfebedarfsgruppe der KlientInnen. Die Beantragung der Maßnahme erfolgt über Eingliederungshilfe nach §§ 53/54 SGB XII. Die Leistungsbeschreibung für therapeutisch betreute Beschäftigungstagesstätten für seelisch Behinderte bildet die Grundlage der Leistungserbringung.

2. Personenkreis
Das Angebot der FDW- Tagesstätte Trocken- Raum richtet sich an
- chronisch- psychisch (sucht-) kranke Menschen
- psychisch (sucht-) kranke Menschen, die von einer Chronifizierung ihrer Krankheit bedroht sind
- suchtkranke KlientInnen, die eine stationäre Langzeittherapie anstreben

Die TagesstättenbesucherInnen haben in der Regel eigene Wohnungen, sind jedoch nicht oder nur mit fremder Hilfe in der Lage, die Belange des täglichen Lebens zu bewältigen.

3. Ziel der Leistung
Zunächst steht die Begrenzung und möglichst weitgehende Rückbildung von Folge- und Begleitschäden der Suchtkrankheit im Vordergrund der Bemühungen. Stationäre Aufenthalte sollen möglichst vermieden und die daraus entstandene "Versorgungsmentalität" dezimiert werden. Ein alltagsähnliches, aber beschützendes tagesstrukturierende Angebot ist mit dem Ziel verbunden, eine möglichst eigenständige Lebensführung zu erreichen. Hierbei wird gezielt auf vorhandene Fähigkeiten des Klienten zurückgegriffen. Im Sinne der "Hilfe zur Selbsthilfe" werden den Besuchern keine Arbeiten abgenommen, sondern Unterstützung zu so viel Eigenverantwortung wie individuell möglich gegeben.

Für den erkrankten Menschen geht es um Einsicht in die Grunderkrankung, die möglichst weitgehende Annahme der eigenen Person, der eigenen Lebensgeschichte und der konkreten Lebenssituation. Wir arbeiten in suchtmittelfreier Atmosphäre und in Übereinstimmung mit den individuellen Zielen unserer Klienten auch suchtmittelbegleitend. Auf dieser Grundlage soll eine positive, realistische Lebensperspektive für den Einzelnen entwickelt werden können. Gegebenenfalls soll die Gefahr der körperlichen, psychischen und sozialen Verwahrlosung verringert werden. Das Ziel der Wiedereingliederung in die Gesellschaft, gegebenenfalls in das Arbeitsleben, kann hier schrittweise in einem dem Tagesstättenbesucher angepassten Tempo unterstützt werden. Die Gruppe trägt den Einzelnen und der Einzelne ist Bestandteil der Gruppe. Dies trägt zu einer allgemeinen Stabilisierung des Klienten und seines sozialen Umfeldes bei, da täglich die entsprechenden Fähigkeiten geübt werden. Im täglichen Miteinander wird der konstruktive Umgang mit Frustrationen und Spannungen gefördert und dient in deren Folge zu einer weiteren Stabilisierung und Ausdehnung von trockenen Phasen.
Die Bewältigung alltäglicher Belastungssituationen ohne Suchtverhalten, die Gewöhnung an einen vorgegebenen Tagesablauf und das Wiedererlangen und Trainieren täglicher Lebensaufgaben sind wichtige Betreuungsziele. Jeder Besucher, der die Motivation zur Abstinenz mitbringt, ist bei uns willkommen. Aber auch jeder, dem es aufgrund seiner Krankheit schwer fällt, diese Abstinenz durchzuhalten, kann die Tagesstätte besuchen. Konstruktive Rückfallbearbeitung zur Verlängerung der abstinenten Phasen gehört ebenso zum Betreuungsangebot der Tagesstätte. Eine starke Motivationsarbeit zu den individuell unterschiedlichen Entwicklungsaufgaben steht im Zentrum des Betreuungsangebotes und wird unter anderem durch die empathische und wertschätzende Haltung der Mitarbeiter erreicht.

4. Inhalt und Umfang der Leistung
Die Tagesstätte öffnet für die Besucher Montag bis Freitag 8.30 Uhr-15.30 Uhr. Die Grundlage für die Gewährleistung eines strukturierten Tages- und Wochenablaufs bildet der Wochenplan (siehe anbei). Dieser unterliegt Veränderungen, falls sie erforderlich sind. Da sich die Betreuung in der Tagesstätte durch ein multiprofessionelles Team auszeichnet, finden die berufsspezifischen Arbeitsansätze entsprechend im Wochenplan in Einzel- und Gruppenangeboten ihren Ausdruck.

Unter Einzelangeboten verstehen wir:

  • sozialbegleitende Unterstützung bei der Regelung finanzieller Probleme, Hilfe bei Antragstellung, Begleitung bei Behördengängen
  • soziale Beratung und unterstützendes Training
  • Hausbesuche
  • Krisenintervention bei Rückfällen
  • psychologische Einzelgespräche & Einzelgespräche im Bezugspersonensystem
  • Therapieplanung im Werkstattbereich, Beratung zur sinnvollen Freizeitgestaltung, vereinzelt Vermittlung auf geschützte Arbeitsplätze

Zu den Gruppenangeboten gehören:

  • interaktionelle Projektarbeiten im Ergotherapiebereich (alle Medien)
  • wöchentliche psychologische Gruppengespräche sowie Selbstsicherheitstraining und Kommunikationstraining
  • Theatergruppe
  • kompetenzzentrierte und ausdruckszentrierte Werkgruppen mit Medieneinsatz, z.B. Holz, Ton, Seide, Pappe, Papier etc.
  • Hirnleistungstraining
  • Sozialtraining, Gruppengespräche zu aktuellen Sozialthemen und mit organisatorischen Fragen im Sozialbereich; Morgenbegegnung und Wochenendbegegnung
  • Geschlechtsspezifische Gruppenarbeit
  • Abstinenzorientierte Gruppe
  • Gesundheitliche Aufklärung

Weitere Angebote des Wochenplans sind:

  • Schwimmen, Gymnastik, Entspannungsübungen
  • Einkauf, Frühstück, Mittagessen (Vorbereitung und Kochen unter ergotherapeutischen Aspekten)
  • regelmäßige Ausflüge (1 x wöchentlich), gemeinsame Freizeitplanung
  • interventionsfreie Zeit/ strukturierte Freizeit in der Tagesstätte

5. Voraussetzungen zur Leistungserbringung
5.1. Einrichtungsstruktur
Die Beschäftigungstagesstätte für chronisch Alkoholkranke „Trocken-Raum“ arbeitet in der Trägerschaft des Vereins Freie Demokratische Wohlfahrt e.V. . Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich.
Die Zahl der BesucherInnen ist abhängig von der jeweiligen Hilfebedarfsgruppe und beträgt 20 KlientInnen. Die Räumlichkeiten in der Bernhard- Lichtenberg- Str. 3 in Prenzlauer Berg (Bezirk Pankow) sind dieser Klientenanzahl angepasst und für folgende Funktionen eingerichtet:

  • ein sehr großer Ergotherapieraum
  • ein Therapieraum für Gruppen- und Einzelgespräche bzw. andere Gruppenangebote
  • eine Küche mit Essbereich
  • ein Aufenthalts-/ Pausenraum
  • drei Toiletten (davon eine mit Dusche)
Für die MitarbeiterInnen sind außerdem ein Büro und ein Zimmer für den Psychologen vorhanden.

5.2. personelle Besetzung
Die 5 MitarbeiterInnen der Tagesstätte Trocken-Raum sind beim Träger fest angestellt (mit unterschiedlicher Wochenarbeitszeit). Ein multiprofessionelles Team (ein Dipl.- Psychologe, zwei Ergotherapeutinnen, zwei SozialarbeiterInnen) sichert eine fachrichtungsübergreifende und qualifikationsspezifische Ausrichtung der Suchtarbeit
Der Psychologe hat die Leitung inne.
Der Betreuungsschlüssel beträgt 1:4.

6. Aufnahme in die Tagesstätte
Der Besuch der Tagesstätte ist freiwillig und setzt den Willen des/ der KlientIn zur Mitarbeit voraus. Nach einem Erstgespräch bieten wir dem/ der KlientIn eine Probewoche/ Probetage an.
Bei einer beidseitig positiven Entscheidung stellt der/ die KlientIn einen Antrag auf Kostenübernahme. In Abhängigkeit von individuellen Voraussetzungen kann der Tagesstättenbesuch auf weniger als 5 Tage/ Woche begrenzt werden.
Grundlage der Wiedereingliederungsmaßnahme im Trocken- Raum bildet der Behandlungs- und Rehabilitationsplan. Zusätzlich schließen die KlientInnen mit der Tagesstätte eine Betreuungsvereinbarung ab, in der sie unter anderem erklären, dass sie Probleme im Umgang mit Suchtmitteln haben und grundsätzlich gewillt sind, Hilfe anzunehmen.
Der Behandlungs- und Rehabilitationsplan des/ der KlientIn muss zu Beginn erstellt werden. Im Vordergrund stehen Hilfebedarf und persönliche Ziele des/ der KlientIn. Die angestrebten Ziele werden in einem Interview mit dem/ der BesucherIn formuliert. Ebenfalls wird die Vorgehensweise festgelegt und niedergeschrieben.
Alle zu erbringenden Leistungen werden grundsätzlich dem zugehörigen Leistungsbereich zugeordnet:
1. Sozialpsychiatrische Leistungen zur Selbstversorgung
2. Sozialpsychiatrische Leistungen zur Tages- und Kontaktgestaltung
3. Sozialpsychiatrische Leistungen im Bereich Arbeit & Ausbildung
4. Sozialpsychiatrische Leistungen im Zusammenhang mit den Beeinträchtigungen aufgrund der psychischen Erkrankung

Die Zustimmung der begutachtenden Einrichtung (SpD) und des Steuerungsgremiums Pankow ist für die Entscheidung des Kostenträgers vonnöten.

7. Qualitätssicherung
Unsere Tagesstätte hat seit 2007 das paritätische Qualitätssiegel. Unter der Leitung des Qualitätsbeauftragten finden regelmäßig Qualitätszirkel & Qualitätstage statt.
Wir begreifen Qualitätssicherung als kontinuierliche qualitätsbestimmende Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen, persönlichen und klientenzentrierten Gegebenheiten. Grundsätzlich folgen wir in unserem Qualitätsprozess dem PDCA- Zyklus (Plan- Do- Check- Act). Im Qualitätshandbuch sind u.a. die wichtigsten Kernprozesse beschrieben. Das Handbuch ist nach Absprache für jeden einsehbar.